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Besser mobil
im Landkreis Lüneburg

Fahrplanwechsel: Der neue Winterfahrplan 2021/2022

Ab dem 12. Dezember 2021 gibt es im Öffentlichen Personennahverkehr weitere Verbesserungen für Landkreis und Hansestadt Lüneburg. Die wichtigsten Veränderungen: Der ländliche Raum erhält zusätzliche Anbindungen, das flexible Angebot „RufMobil“ ist deutlich ausgebaut.
Auf dieser Seite informieren wir Sie im Einzelnen über Veränderungen, über die aktuellen Fahrpläne und über alle Angebote im kreisweiten Öffentlichen Personennahverkehr.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Corona-Situation gilt in allen Bussen und Bahnen eine Maskenpflicht für die Fahrgäste. Bitte halten Sie sofern möglich zusätzlich Abstand zueinander!

VERÄNDERUNGEN

Stadtverkehr Lüneburg

Die Scharnhorststraße wird entlastet, indem die 5012 eine leicht geänderte Route fährt. Rund um das Universitätsgelände sind weiterhin insgesamt 4 Linien unterwegs.

 

Concept

Veränderungen

Regionale Hauptlinien

Die regionalen Hauptlinien verbinden auf den großen Verkehrsachsen die Hansestadt Lüneburg mit der ländlichen Umgebung. Sie werden zum Teil durch zusätzliche Angebote gestärkt, die Fahrten beschleunigt und die Taktungen erhöht. Für folgende Linien ergeben sich wichtige Veränderungen:


5110 (ZOB – Scharnebeck/ Neetze – ZOB):

Auf der Linie 5110 wird das Angebot ausgebaut. Die Busse verkehren montags bis samstagmittags im Stunden-Takt und samstagnachmittags, sonntags / feiertags im 2-Stunden-Takt. Am Lüneburger Bahnhof bestehen gute Anschlüsse an die verschiedenen Angebote des metronom für die Weiterfahrt in Richtung Hamburg. Die Haltestelle Am Sande wird nicht mehr bedient. Als Ersatz stehen die Stadtbuslinien zur Verfügung. Der bisherige Linienabschnitt Scharnebeck – Neetze wird ausschließlich in der Hauptverkehrszeit bedient. Zu den übrigen Tageszeiten fährt das RufMobil 5952 die betreffenden Orte an.

Hinweis: Auf der Linie werden zur Entlastung der Busse einzelne schulbezogene Fahrten herausgenommen und unter der neuen Linie 5115 angeboten. Diese fährt ausschließlich an Schultagen.


5300 (ZOB – Dahlenburg – ZOB):

Auf der Linie 5300 wird das Angebot ausgebaut. Die Busse verkehren montags bis samstagmittags im Stunden-Takt und samstagnachmittags, sonntags / feiertags im 2-Stunden-Takt. Am Lüneburger Bahnhof bestehen gute Anschlüsse an die verschiedenen Angebote des metronom für die Weiterfahrt in Richtung Hamburg. Die Haltestelle Am Sande wird nicht mehr bedient. Als Ersatz stehen die Stadtbuslinien zur Verfügung.

Hinweis: Auf der Linie werden zur Entlastung der Busse einzelne schulbezogene Fahrten herausgenommen und unter der neuen Linie 5315 angeboten. Diese fährt ausschließlich an Schultagen.


5335 (Dahlenburg – Bleckede):

Die neue Linie 5335 verbindet erstmals auf direktem Weg Dahlenburg und Bleckede, ganzjährig montags bis samstags im 2-Stunden-Takt.


5600 (ZOB – Ilmenau – ZOB):

Auf der Linie 5600 wird das Angebot ausgebaut. Die Busse verkehren montags bis samstagmittags im Stunden-Takt und samstagnachmittags, sonntags / feiertags im 2-Stunden-Takt. Am Lüneburger Bahnhof bestehen gute Anschlüsse an die verschiedenen Angebote des metronom für die Weiterfahrt in Richtung Hamburg. Der bisherige Linienabschnitt Embsen – Barnstedt wird nicht mehr bedient; hier verkehrt zukünftig das RufMobil 5651.

Hinweis: Auf der Linie werden zur Entlastung der Busse einzelne schulbezogene Fahrten herausgenommen und unter der neuen Linie 5607 angeboten. Diese fährt ausschließlich an Schultagen.


5700 (Amelinghausen):

Auf der Linie 5700 wird das Angebot ausgebaut. Die Busse verkehren montags bis samstagmittags im Stunden-Takt und samstagnachmittags, sonntags / feiertags im 2-Stunden-Takt. Am Lüneburger Bahnhof bestehen gute Anschlüsse an die verschiedenen Angebote des metronom für die Weiterfahrt in Richtung Hamburg. Statt mit dem regulären Linienbus wird Oerzen nun mit dem RufMobil 5752 angefahren. Dieser fährt nach Neu Oerzen, wo ein Umstieg in die Hauptlinie 5700 möglich ist.

Hinweis: Auf der Linie werden zur Entlastung der Busse einzelne schulbezogene Fahrten herausgenommen und unter der neuen Linie 5707 angeboten. Diese fährt ausschließlich an Schultagen.

Concept

Veränderungen

Bestellen – fahren – ankommen: Das ist das Prinzip des RufMobils, das für den ländlichen Raum eine erhebliche Verbesserung bedeutet.

Schon länger ist es rund um Bleckede, Gellersen, Bardowick und im Amt Neuhaus im 2-Stunden-Takt unterwegs. Nun steuert es auch in den Samtgemeinden Amelinghausen, Dahlenburg, Ilmenau, Ostheide und Scharnebeck feste Haltestellen nach Fahrplan an.
Das RufMobil fährt nach HVV-Tarif und nur auf Bestellung, diese muss mindestens eine Stunde vor Start erfolgen.

Veränderungen

Anruf-Sammel-Mobil ASM

Das ASM ersetzt die regulären Busse nach Betriebsschluss und fährt täglich ab 22 Uhr. Preise

Bestellen können Sie das Anruf-Sammel-Mobil unter der Telefonnummer

 

04131 53344

Mehr Informationen zum ASM finden Sie hier

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie kann der Schülerverkehr in Zeiten von Corona entlastet werden?

Im Landkreis Lüneburg sind derzeit zwölf zusätzliche Busse im Einsatz, sie sorgen allerdings nur punktuell für Entlastung. Weitere Fahrzeuge stehen aufgrund des deutschlandweiten Bus-Engpasses leider nicht zur Verfügung. Um die Situation in den Bussen deutlich verbessern zu können, setzt der Landkreis Lüneburg auf versetzte Anfangszeiten in den Schulzentren. So können die vorhandenen Busse mehrfach fahren, wodurch sich die Fahrgastzahl pro Bus im besten Fall um etwa die Hälfte reduzieren lässt. Bisher haben vier Schulen im Landkreis Lüneburg dafür die Voraussetzungen geschaffen. Eine weitere Möglichkeit zur Entlastung der Busse, ist – bei nicht allzu langem Schulweg – das Fahrrad.

Wie funktioniert das RufMobil/der Rufbus?

Das RufMobil ist ein zusätzliches Angebot zum Linienverkehr und bietet Ihnen Mobilität auf Abruf. Das heißt: Sie rufen an, wir kommen!

  • Mehr Informationen zum RufMobil finden Sie  hier

Warum fahren die regionalen Hauptlinien im 1-Stunden-Takt, der Rufbus/Rufmobil aber nur im 2-Stunden-Takt?

Insgesamt bietet das Konzept Lünebus im ländlichen Raum zusätzliche Strecken und regelmäßigere Fahrten. Anders als die regionalen Hauptlinien fährt das RufMobil fernab der großen Verkehrsachsen kleinere Dörfer mit wenigen Einwohnern an. Hier wurde der Öffentliche Personennahverkehr bisher nur schwach oder sogar gar nicht genutzt. Mit dem 2-Stunden-Takt hat der Landkreis Lüneburg nun ein bedarfsgerechtes und zugleich verlässliches Angebot geschaffen. Gleichzeitig bietet das RufMobil Verbindungen an, die es bisher nicht gab. Das derzeitige Angebot läuft zunächst als Pilotprojekt, das in späteren Schritten dem tatsächlichen Bedarf noch angepasst werden kann.

Wie ist das Konzept Lünebus entstanden?

Bei der Gestaltung des verbesserten Nahverkehrsplans haben viele Beteiligte zusammengearbeitet. Dazu gehören Verkehrsexperten, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Sie alle haben ihre Ideen und Vorstellungen an den Landkreis Lüneburg als Konzeptverantwortlichen herangetragen. Zu den Wünschen gehörten beispielsweise die Verkehrsentlastung der Innenstadt und ein verbessertes ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum. Zusätzlich wurde ein sogenannter Bedarfsplan aufgestellt: Dafür analysierten die Verkehrsplaner Fahrgast- und Einwohnerzahlen mit dem Ziel, stark genutzte Linien zu stärken und für weniger bzw. kaum ausgelastete Verbindungen Alternativen zu schaffen. Der gesamte Planungsprozess dauerte insgesamt 5 Jahre, pro Jahr bringt der Landkreis Lüneburg für den Nahverkehrsplan zusätzlich knapp 4 Millionen Euro auf. Mehr Informationen dazu finden Sie  hier