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Besser mobil
im Landkreis Lüneburg

WAS IST LÜNEBUS?

Der neue Nahverkehr

Besser fahren – darum geht es im Konzept Lünebus, dem neuen Nahverkehrsplan für den Landkreis Lüneburg. Dieser gilt seit dem 1. Dezember 2019. Mit engeren Taktungen und Verknüpfungen sowie längeren Betriebszeiten sorgen wir dafür, dass Sie bequem ans Ziel kommen. Gleichzeitig bedeuten die neuen Pläne auch Umstellungen – sowohl für die Stadt- als auch für die Regionallinien.
Die wichtigsten Veränderungen stellen wir Ihnen hier vor.

VERÄNDERUNGEN

Stadtverkehr Lüneburg

Auf den meisten Linien im Stadtverkehr sind die Busse häufiger als bisher unterwegs. Um gute Übergänge zwischen den einzelnen Linien zu ermöglichen, sind die Taktzeiten auf 15 oder 30 Minuten vereinheitlicht. 20-Minuten-Takte gibt es nicht mehr. Mit dem Fahrplanwechsel sind die Busse innerhalb eines größeren Zeitfensters unterwegs: in der Woche von 5 bis 22 Uhr (statt wie bisher bis 21 Uhr), samstags von 6 bis 21 Uhr (statt wie bisher bis 20 Uhr) und sonn- bzw. feiertags von 9 bis 20 Uhr (statt wie bisher von 13 bis 20 Uhr).

 

5001

5001: Universitätslinie

Fährt in der Woche weiterhin im 60-Minuten-Takt und zu Stoßzeiten mit zusätzlichen Bussen.

5002

5002: ZOB – Bardowick

Um eine schnelle Verbindung direkt zum Bahnhof zu schaffen, halten die Busse nicht mehr an den Stationen Am Sande, Bürgeramt und Markt, sondern nun am innenstadtnahen Reichenbachplatz.

5003

5003: ZOB – Städtisches Klinikum – Oedeme

Fährt in der Woche zu Stoßzeiten im verbesserten 15-Minuten-Takt, sonst im 30-Minuten-Takt. Bisher galt hier generell ein 20-Minuten-Takt.

5004

5004: ZOB – Hanseviertel

Die 5004 entfällt, das Hanseviertel wird nun von der 5010 angefahren.

5005

5005: Goseburg – ZOB – Ochtmissen

Wie auch in der Woche fährt die Linie nun samstags über die Konrad-Zuse-Allee. Die Linie verkehrt wie gewohnt in der Woche alle 30 Minuten.

5006

5006: ZOB – Adendorf

Die Haltestelle Kornblumenweg fällt weg.
Die Linie fährt wie gewohnt in der Woche im Stunden-Takt.

5007

5007: Oedeme – ZOB – Erbstorf/Adendorf

Die Haltestellen Kornblumenweg und Virchowstraße fallen weg. Die Haltestellen Rauher Weg und Kirchweg werden nur noch von der Linie 5006 angefahren. Die Linie fährt montags bis samstags wie gewohnt alle 30 Minuten.

5009

5009: Freibad – ZOB – Vögelsen/Mechtersen

Fährt montags bis samstags im verbesserten 30-Minuten-Takt, weiter in Richtung Mechtersen im 60-Minuten-Takt. Die Linie wird bis zum Freibad Hagen verlängert.

5010

5010: ZOB – Hanseviertel – Stadtkoppel – Hafen

Weil die 5004 entfällt, wird das Hanseviertel nun von der 5010 angefahren. Die Haltestellen Walter-Bötcher-Straße und Richard-Brauer-Straße entfallen, dafür können Sie die Stationen Wacholderweg und Stadtkoppel nutzen.

5011

5011: Bülows Kamp – Kaltenmoor – ZOB – Rettmer

Führt künftig von Bülows Kamp über die Theodor-Heuss-Straße zum ZOB (frühere Bedienung der Linie 5014), dann weiter nach Rettmer. Die Busse fahren in der Hauptverkehrszeit im 15-Minutentakt, außerhalb der Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten. Ausnahme: Für die Strecke Kaltenmoor bis ZOB gilt in der Woche immer der 15-Minuten-Takt. Um mehr Platz bieten zu können, werden auf dieser Strecke hauptsächlich Gelenkfahrzeuge eingesetzt. HINWEIS: In den aktuellen Fahrplänen ist für den Bereich Rettmer / Häcklingen der 15-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten teilweise nicht angegeben. Dies wird zeitnah korrigiert.

 

5012

5012: Bockelsberg – ZOB – Hagen

Fährt zwischen ZOB und Bockelsberg zu Stoßzeiten im verbesserten 15-Minuten-Takt. Der restliche Linienweg bis Hagen wird montags bis samstags im 30-Minuten-Takt, statt wie bisher alle 20 Minuten bedient.

5013

5013: ZOB – Reppenstedt

Fährt innerhalb der verlängerten Betriebszeiten und wie gewohnt montags bis samstags im 30-Minuten-Takt.

5014

5014: Wilhelm-Leuschner-Straße/Kaltenmoor – ZOB – Kreideberg

Verbindet im 30-Minuten-Takt den Stadtteil Kaltenmoor über Blümchensaal mit dem Lüneburger ZOB (frühere Bedienung der Linie 5011). Von dort aus fährt die Linie im 15-Minuten-Takt weiter zum Kreideberg. Bisher gab es auf der gesamten Linie alle 20 Minuten eine Verbindung.

5015

5015: Jüttkenmoor – ZOB – Ebensberg

Fährt nicht weiter bis Erbstorf. Die Haltestellen Ortelsburger Straße und Memeler Straße bleiben erhalten. Die Linie fährt montags bis samstags wie gewohnt alle 30 Minuten. Der Ortsteil Erbstorf wird weiterhin von den Linien 5110 und 5007 bedient.

5019/5610

5019/5610: ZOB – Wendisch Evern

Die Linie 5610 wird durch die Linie 5019 ersetzt. Wendisch Evern ist nun häufiger durch die Linie 5019 direkt an Lüneburg angebunden. Die Betriebszeiten wurden in der Woche sowie am Wochenende ausgedehnt. In der Hauptverkehrszeit gilt ein halbstündiges Angebot. Die kaum nachgefragte Verbindung zwischen Deutsch und Wendisch Evern entfällt. Die Linie endet am ZOB, so dass die Haltestelle Am Sande nicht direkt angesteuert wird. Ein zeitnaher Umstieg in die Innenstadt ist möglich.

5020/5620

5020/5620: ZOB – Deutsch Evern

Die Linie 5620 wird durch die 5020 ersetzt. Deutsch Evern ist nun häufiger durch die Linie 5020 direkt an Lüneburg angebunden. Die Betriebszeiten wurden in der Woche sowie am Wochenende ausgedehnt. In der Hauptverkehrszeit gilt ein halbstündiges Angebot. Die kaum nachgefragte Verbindung zwischen Deutsch und Wendisch Evern entfällt.

Concept

Veränderungen

Regionale Hauptlinien

Die regionalen Hauptlinien verbinden auf den großen Verkehrsachsen die Hansestadt Lüneburg mit der ländlichen Umgebung. Im Nord-Osten sind das die Linien 5100 (Bleckede), 5110 (Scharnebeck/ Neetze), 5300 (Dahlenburg) und 5900 (Brietlingen). Im Süd-Westen fahren die Linien 5200 (Samtgemeinde Gellersen), 5600 (Samtgemeinde Ilmenau) und 5700 (Amelinghausen).

Für diese Linien gelten nun verlängerte und einheitliche Betriebszeiten: wochentags von 5 bis 21 Uhr,
samstags von 6 bis 20 Uhr und sonntags von 9 bis 20 Uhr.


Die regionalen Hauptlinien sind besser mit den Nahverkehrszügen von und nach Hamburg und Uelzen verknüpft. Sie bieten wochentags und samstagvormittags ein stündliches Angebot. Samstagnachmittags und sonntags fahren die Linien alle zwei Stunden.


Auf folgenden Linien fällt die Haltestelle Am Sande weg: 5100, 5110, 5300/5304 und 5900. Ein zeitnaher Umstieg vom Lüneburger ZOB Richtung Innenstadt ist möglich.

Veränderungen

Bestellen – fahren – ankommen: Das ist das Prinzip des RufMobils, das für den ländlichen Raum eine erhebliche Verbesserung bedeutet. Schon seit Längerem ist es rund um Bleckede, Gellersen, Bardowick und im Amt Neuhaus unterwegs.

Im kommenden Jahr wird es auch in den Samtgemeinden Ostheide, Amelinghausen, Ilmenau und Dahlenburg starten. Das RufMobil fährt im 2-Stunden-Takt und zu Uhrzeiten, die bisher nicht bedient wurden. Wie der Linienverkehr auch steuert es zum HVV-Tarif feste Haltestellen an, allerdings nur auf Bestellung:

Veränderungen

Anruf-Sammel-Mobil ASM

Das ASM ersetzt die regulären Busse nach Betriebsschluss. Da die Betriebszeiten ausgeweitet wurden, verändern sich auch die ASM-Zeiten:
Sonntagvormittags fahren statt der Anruf-Sammel-Mobile die regulären Linienbusse im Stadtverkehr, abends beginnen die ASM-Fahrten um 22 Uhr.

Bestellen können Sie das Anruf-Sammel-Mobil wie bisher unter der Telefonnummer

04131 53344

Mehr Informationen zum ASM finden Sie hier

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Warum fällt die Haltestelle Am Sande in Lüneburg für einige Linien weg?

Um die Innenstadt von Lärm und Abgasen zu entlasten, fahren nun weniger Busse die Haltestelle Am Sande an. Das betrifft die regionalen Hauptlinien aus nordöstlicher Richtung (5100, 5110, 5300/5304 und 5900) und die Stadtlinie 5019 aus Wendisch Evern. Die Fahrgäste dieser Linien können nun am Lüneburger ZOB innerhalb von 5 bis 10 Minuten auf einen Stadtbus zum Sande oder Markt umsteigen.

Wie funktioniert das RufMobil/der Rufbus?

Das RufMobil ist ein zusätzliches Angebot zum Linienverkehr und bietet Ihnen Mobilität auf Abruf. Das heißt: Sie rufen an, wir kommen! Derzeit ist es rund um Bleckede, Gellersen, Bardowick und im Amt Neuhaus unterwegs.

  • Mehr Informationen zum RufMobil finden Sie  hier

Warum fahren die regionalen Hauptlinien im 1-Stunden-Takt, der Rufbus/Rufmobil aber nur im 2-Stunden-Takt?

Insgesamt bietet das Konzept Lünebus im ländlichen Raum zusätzliche Strecken und regelmäßigere Fahrten. Anders als die regionalen Hauptlinien fährt das RufMobil fernab der großen Verkehrsachsen kleinere Dörfer mit wenigen Einwohnern an. Hier wurde der Öffentliche Personennahverkehr bisher nur schwach oder sogar gar nicht genutzt. Mit dem 2-Stunden-Takt hat der Landkreis Lüneburg nun ein bedarfsgerechtes und zugleich verlässliches Angebot geschaffen. Gleichzeitig bietet das RufMobil Verbindungen an, die es bisher nicht gab. Das derzeitige Angebot läuft zunächst als Pilotprojekt, das in späteren Schritten dem tatsächlichen Bedarf noch angepasst werden kann.

Wann sind die Hauptverkehrszeiten/Stoßzeiten?

Die Hauptverkehrszeiten – auch Stoßzeiten genannt – sind in der Woche von 6 bis 8 Uhr und von 16.30 bis 18.30 Uhr. In diesen Zeiträumen gibt es auf einigen Linien ein zusätzliches Angebot.

Was ändert sich bei der Schülerbeförderung?

Die Schülerbeförderung bleibt von den Änderungen des Nahverkehrsplan weitestgehend unberührt. Auf einigen Linien im Stadtverkehr kommt es zu einzelnen Veränderungen.

Wie ist das Konzept Lünebus entstanden?

Bei der Gestaltung des verbesserten Nahverkehrsplans haben viele Beteiligte zusammengearbeitet. Dazu gehören Verkehrsexperten, Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung. Sie alle haben ihre Ideen und Vorstellungen an den Landkreis Lüneburg als Konzeptverantwortlichen herangetragen. Zu den Wünschen gehörten beispielsweise die Verkehrsentlastung der Innenstadt und ein verbessertes ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum. Zusätzlich wurde ein sogenannter Bedarfsplan aufgestellt: Dafür analysierten die Verkehrsplaner Fahrgast- und Einwohnerzahlen mit dem Ziel, stark genutzte Linien zu stärken und für weniger bzw. kaum ausgelastete Verbindungen Alternativen zu schaffen. Der gesamte Planungsprozess dauerte insgesamt 5 Jahre, pro Jahr bringt der Landkreis Lüneburg für den Nahverkehrsplan zusätzlich knapp 4 Millionen Euro auf. Mehr Informationen dazu finden Sie  hier

Wer ist mein Ansprechpartner für das Konzept Lünebus?

Sie suchen eine Verbindung oder finden nicht den richtigen Anschluss in den neuen Fahrplänen? Ihre Bushaltestelle fällt weg? Oder Sie haben eine Idee, wie unser Nahverkehr noch besser werden kann? Wir beantworten Ihre Fragen zu den neuen Linien gerne! Per E-Mail unter luenebus@landkreis-lueneburg.de oder rufen Sie uns an  unter 04131 26-1040 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 13 Uhr).